07.02.2012

Freunde und Helfer in Laos

Das sind die Menschen, die unsere Aktionen in Laos unterstützen. Hier in den Sepiafarben der Straßen von Laos.


Einmal kurz geklickt und schon sind die bunt ;-) 

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Das ist Ken, einer der lustigsten Laoten den wir kennen. Er spricht fließend Englisch, war selbst schon im Ausland (USA, England) und hat mit einem Amerikaner eine Schule in der Nähe seines Heimatdorf aufgebaut. Ken genießt bei den Menschen in Laos großen Respekt. ER LIEBT SEIN LAND und seine Bewohner.

Wir haben Ken 2009 auf einer Radtour mit seinem Unternehmen SAMLAAN CYCLING kennengelernt, bei der wir auch erstmals in das Dorf "am km 39" kamen. Seitdem übersetzt und unterstützt er uns als ob wir uns schon ewig kennen würden; natürlich auch als Doris 2010 in Laos unterwegs war. Er tickt wie wir und schafft es im Handumdrehen, unseren Humor und unsere Intensionen zu transponieren. Auch Ideen lassen sich wunderbar mit ihm spinnen.

Auf dem Bild seht ihr ihn mit Yannick "beim km 39" im März 2011.

 

Wer einmal eine Fahrradtour durch Laos unternehmen will, sollte sich unbedingt an Ken wenden.

http://www.samlaancycling.com/en/

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Irene Heyne der gute Geist mit den roten Haaren vom Verein 

Het Boun Dai Boun – Freunde Lao‘s e.V. 

Wir trafen Irene 2009 das erste Mal und haben durch sie viel über Laos und ihre Unterstützung für Kinder erfahren. Seit Jahren fährt sie regelmäßig nach Luang Prabang, um die Patenkinder und die Schulprojekte des Vereins zu unterstützen. Sie durfte die wunderschöne Stadt wohl noch in ihrem ganzen Zauber erlebt haben; Luang Prabang wird leider immer mehr zum Touristenspot und von ausländischen Investoren "entdeckt".
Auch Irene werden wir dieses Jahr wieder treffen und voraussichtlich gemeinsam Ken besuchen.

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Tee Thao arbeitet mittlerweile für die Regierung in der Provinz Oudomxay. Tee Thao verbrachte - wie die meisten laotischen Jungs - einige Zeit als Novize im Kloster. Uns ist allgemein aufgefallen, dass laotische junge Männer in Gesprächen uns gegenüber im Hier und Jetzt sehr aufmerksam sind, was wir auf die Ausbildung und Meditation im Kloster zurückführen. 

Tee Thao hat uns bereits 2009 begleitet und für uns gedolmetscht. 2010 ist er mit Doris über Oudomsay nach Ban Chan Tai gefahren, um Spendengelder für Schulmöbel zu überbringen. 2011 waren Yannick und Lea mit ihm unterwegs.

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... und das ist Sisananh, leider konnten wir bisher nie längere Zeit mit ihm verbringen. Wir lernten ihn 2009 kennen, als wir verzweifelt die Teacher Trainingschool (TTS) in Luang Namtha gesucht haben. Er spricht gut Deutsch und hat vor der Wende in Leipzig Planwirtschaft studiert (Laos hatte als kommunistisches Land wie auch Vietnam einen regen Studentenaustausch mit der DDR). Nach der Wende hat er dann BWL studiert. Sisananh meint, dass beide Systeme gemischt zu einem besseren Ergebnis führen würden als jedes für sich allein....

Sisananh arbeitet als Fremdenführer und ist immer für uns immer zu erreichen, einfach so ... das ist prima.

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Die wichtigste Unterstützung in Laos kommt aber von den Kindern selbst. Eine derartige Dankbarkeit und Aufmerksamkeit für eigentlich bei uns so selbstverständliche Dinge sowie der spürbare Wissensdurst lässt uns erkennen, dass jede noch so kleine Unterstützung genau am richtigen Platz ist. Alle freuen sich immer riesig über einen Bleistift und ein Heft und es ist manchmal das erste eigene Papier zum Schreiben, auch in der 3. Klasse.


Die Kinder in Laos haben wir fast ausschließlich fröhlich und begeisterungsfähig erlebt. Sie sind unbedarft, aber auch respektvoll, arm und auch manchmal hungrig. Kein Kind bettelt, denn das zählt nicht zum guten Ton. Das fröhliche "Sabaidee", das den Kindern aber schon von klein auf vorgelebt wird und gelehrt wird, kommt vom Herzen und ohne Hintergedanken. "Sabaidee" heißt soviel wie "gesunden Tag" und wird eher gesungen als gesprochen. Man kann gar nichts anderes als genauso fröhlich zurückzujohlen.

Wir grüßen die laotischen Kinder immer von den Deutschen Kindern und bitten sie, uns ihre Lieblingsspielen vorzuspielen, damit wir die Spiele mit nach Hause "nehmen" können; erst sind sie etwas schüchtern, aber dann geht ratzfatz die Post ab und das ganze Dorf hat was zu lachen. Hoffentlich bleibt das noch lange so.

Mittlerweile hat Doris Kontakte zwischen Deutschen und Laotischen Schulklassen hergestellt. Sie freut sich immer, wenn die Kinder aus ihrem Umweltunterricht, den sie in Deutschland gibt, auf die Website schauen.
 

IMG 0768_sepia Ja und das sind wir nach der Reise 2009.
Norbert und Doris 

 

 

Gelesen 3085 mal Letzte Änderung am 01.03.2015