Doris

Doris

Es ist soweit.

Der Inhalt unserer Materialkisten ist zu 80% festgelegt. Unser Team ist jetzt bereit an den Dorfschulen Workshops zu halten.
Wir haben Grundschulen ausgewählt deren Lehrer bei unserer Fortbildung am Teacher Training College gesteigertes Interesse am unterrichten mit Lernmaterialien hatten.

Insgesamt konnten wir 9 Boxen übergeben. Wir steigerten uns von Schule zu Schule und mit einem optimalen Mix aus Lehrer und Schülertraining konnten wir in Houn (Oudomsay) einen Workshop halten der uns jetzt als Musterbeispiel dienen kann. 

 

VIEL SPASS BEI DER BILDERGESCHICHTE (bitte auf das erste Bild klicken)

Laura Müller hat im Feb und März das Helfen auf Reisen Projekt und die Teamarbeit sehr bereichert und vorangebracht, einen ganz besonderen Dank dafür.
Auch war es für mich fantastisch Norbert und Tim bei dieser außergewöhnlichen Reise an meiner Seite zu haben.

Hier eine Zusammenfassung meines des letzten Einstatzes am College

 

Neuer Wind in der ersten Klasse

Seit Schulbeginn September betreuen wir eine 1. Klasse gleich neben dem College. Wir konnten neben der Raumgestaltung auch Einfluss auf die Stundengestaltung nehmen. Wie aufklärungsbedürftig hier alles ist treibt mir manchmal die Tränen in die Augen und dann frage ich mich ob das alles einen Sinn macht und ob ich nicht viel zu hohe Erwartungen habe.

Hierzu möchte ich 2 Beispiele nennen die mich sehr traurig und nachdenklich machen.

Ich werde noch einmal in ein abgelegenes Dorf fahren um Kinder und alte Menschen die ohne Kinder im Dorf zurückgeblieben sind mit warmer Kleidung und ein paar Decken zu versorgen, die ich von Entwicklungshelfern, Bastian, Nachbarn und laotischen Freunden erhalten habe.
Ferner möchten wir Schulkleidung kaufen für die Kinder die keine Kleidung beitzen.
Das ist manchmal eine Motivation die Kinder in die Schule zu bekommen. Wir werden versuchen mit den Eltern zu reden und sie zu ermutigen die Kinder nicht jeden Tag mit aufs Feld zu nehmen.
Longmoun ist ein Dorf das wir mit Lernmaterial versorgt und kennengelernt haben, es ist 4 Stunden von Luang Namtha entfernt.
Es liegt wunderschön in mitten einer wunderbaren Natur.
Der Winter dort wird sehr kalt.
Natürlich ist mir klar ich kann mich nicht um alles kümmern. Und es ist auch nur ein kleines Nebenprodukt des eigentlichen Projektes.
Aber ich habe die Menschen dort einfach schon kennengelernt.

Wer Lust hat mich zu unterstützen und gleichzeitig ein Geschenk für Menschen sucht die gerne etwas Gutes tun ist herzlich willkommen mir eine kleine Mail zu senden mit dem Betrag den er spenden möchte und dem Namen der beschenkten Person. Ich kümmere mich um ein Mitbringsel und um dokumentierende Fotos.
Gekauft werden Schulkleidung, Mützen und Decken. Gependet und hingebracht werden Schlafsäcke Decken und warme Kleidung.

 

 

 

Unsere Nachforschungen haben an verschiedener Stelle ergeben, dass Bürokratie nicht im laotischen Wortschatz zu finden ist.
Na sowas ;-). Wie kann man diesem Kind einfach mal keinen Namen geben?

Ich schätze man spricht einfach nicht drüber zumindestens nicht kritisch. Hier meine Erfahrungen.

Das Bildungprojekt hat einen tollen Verlauf genommen
Das Interesse an Lernmaterialien, Methoden und handelndem Lernen in Laos hielt an.
So konnte das Projekt gesund wachsen.
Seit letzem Jahr arbeite ich eng mit  Bastian Hennig als Freiwilligen Helfer und Koordinator vor Ort zusammen.
Er wird nach einem Jahr im September zurück nach Deutschland kommen.

Im April 2016 haben wir unseren Projektraum umgestaltet.
Jetzt kann die Arbeit weitergehen.
So sieht es jetzt aus:

 

 

Die Zeit im April hieß es auch Besprechen, organisieren und zu planen.

Eines der Dinge  Laos immer wieder bietet ist, ist das Auf und Ab der Gefühle.
Große Freude etwas verbessert zu haben, die tolle Enspannung die danach eintritt ..... und dann das Unerwartete.

Diese Geschichte wenn auch in einem ganz anderen Kontext ist ein echt gutes Beispiel dafür.

Renovierungsarbeiten und eine Umgestaltung der Lehrerwerkstatt.
Eine Vorbereitete Umgebung zu schaffen ist ein neuer und wichtiger Punkt hier.

 

Man findet sich hier schnell und gerne mit den Zuständen ab.
Den Schwung die Dinge anzupacken musste auch ich von zu Hause mitnehmen und ausnutzen.
Aber jedem gefällts.
 "OOH Doris it will be nicer than the directors room." war eines der witzigsten  Komplimente.

Ab jetzt gilt auch Schuhe aus, wer den Raum betritt.

Wie meistens kam ich vollbeladen am College an.

Hier ein paar Eindrücke der ersten Zeit.

Es ist so viel passiert und so viel verschiedenes passiert dass ich einzelne kleine Bildergalerien gestalten werde.
Bilder sagen oft mehr als tausend Worte. Und ich bräuchte definitiv mehr als 1000 Worte um einen Überblick über das Projekt und unsere Arbeit hier zu schaffen.

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