Aktionen Laos 2015-2017 (16)

Neuer Wind in der ersten Klasse

Seit Schulbeginn September betreuen wir eine 1. Klasse gleich neben dem College. Wir konnten neben der Raumgestaltung auch Einfluss auf die Stundengestaltung nehmen. Wie aufklärungsbedürftig hier alles ist treibt mir manchmal die Tränen in die Augen und dann frage ich mich ob das alles einen Sinn macht und ob ich nicht viel zu hohe Erwartungen habe.

Hierzu möchte ich 2 Beispiele nennen die mich sehr traurig und nachdenklich machen.

18.11.2016

Do not forget Longmoun

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Ich werde noch einmal in ein abgelegenes Dorf fahren um Kinder und alte Menschen die ohne Kinder im Dorf zurückgeblieben sind mit warmer Kleidung und ein paar Decken zu versorgen, die ich von Entwicklungshelfern, Bastian, Nachbarn und laotischen Freunden erhalten habe.
Ferner möchten wir Schulkleidung kaufen für die Kinder die keine Kleidung beitzen.
Das ist manchmal eine Motivation die Kinder in die Schule zu bekommen. Wir werden versuchen mit den Eltern zu reden und sie zu ermutigen die Kinder nicht jeden Tag mit aufs Feld zu nehmen.
Longmoun ist ein Dorf das wir mit Lernmaterial versorgt und kennengelernt haben, es ist 4 Stunden von Luang Namtha entfernt.
Es liegt wunderschön in mitten einer wunderbaren Natur.
Der Winter dort wird sehr kalt.
Natürlich ist mir klar ich kann mich nicht um alles kümmern. Und es ist auch nur ein kleines Nebenprodukt des eigentlichen Projektes.
Aber ich habe die Menschen dort einfach schon kennengelernt.

Wer Lust hat mich zu unterstützen und gleichzeitig ein Geschenk für Menschen sucht die gerne etwas Gutes tun ist herzlich willkommen mir eine kleine Mail zu senden mit dem Betrag den er spenden möchte und dem Namen der beschenkten Person. Ich kümmere mich um ein Mitbringsel und um dokumentierende Fotos.
Gekauft werden Schulkleidung, Mützen und Decken. Gependet und hingebracht werden Schlafsäcke Decken und warme Kleidung.

 

 

 

13.07.2015

Rückblick Lisa

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Nun bin ich seit fast einer Woche wieder in DE und hatte Zeit, alle meine Eindrücke zu verarbeiten. Die Zeit verging wie im Flug .

Ich freue mich, dass ich Teil eines tollen Projektes sein durfte und die Chance hatte, die wundervolle laotische Ruhe und Leichtigkeit kennenzulernen.

Und ich bin beeindruckt von dem, was Doris bisher schon auf die Beine gestellt hat. Da die Arbeitsweise in Laos an einigen Stellen doch ganz anders ist – und manchmal auch zu Schwierigkeiten, wie einen fehlenden Schlüssel oder gar nicht auffindbare Mitarbeiter führt – hat Doris über die Jahre viel Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Durchhaltevermögen bewiesen. Das schätze ich sehr an ihr und die Laoten auch.

10.04.2016

Gut angekommen März 2016

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Wie meistens kam ich vollbeladen am College an.

Hier ein paar Eindrücke der ersten Zeit.

Es ist so viel passiert und so viel verschiedenes passiert dass ich einzelne kleine Bildergalerien gestalten werde.
Bilder sagen oft mehr als tausend Worte. Und ich bräuchte definitiv mehr als 1000 Worte um einen Überblick über das Projekt und unsere Arbeit hier zu schaffen.

Die Integration in die Projektarbeit am Teacher Training College ist etwas schwerfälliger als die soziale Einbindung.

Wir hätten uns mehr Zeit gewünscht, gemeinsam praktisch am Projekt zu arbeiten. Viel Energie floss in organisatorische Belange wie Diskussionen mit den Direktoren, Einrichten des Hauses, Finden von Zuständigkeiten, uneffektive Wartezeiten ....

Wir erstellten einen Plan für die ersten 2 Monate und vereinbarten die ersten Termine an 6 Demonstrationschools. Bastian wird diese 6 Grundschulen, die sich allesamt in der Nähe des Colleges befinden, in nächster Zeit regelmäßig besuchen.

Lehrer dieser Schulen haben in der Vergangenheit die Workshops, die ich mit den Dozenten abgehalten habe, besucht und Material hergestellt.
Der Vorstellungsbesuch von Bastian dient dem Ermitteln von Zuständigkeiten und Informationen.
Beim ersten offiziellen Besuch macht sich Bastian ein Bild von der Lage vor Ort. Darüber hinaus kann er diese Hospitation auch gut nutzen, etwas laotisch in der Grundschule zu lernen.
Beim zweiten Besuch ist die Aufgabenstellung zu eroieren, welche Materialien genutzt werden, welche Fragen offen sind und wo die Materialien gelagert sind; desweiteren ist eine weitere Hospitation geplant.

Beim dritten Besuch kann sich Bastian dann auf eine kleine Unterstützung in der Vermittlung des Lernstoffes über Materialarbeit vorbereiten und kleine Denkanstöße geben.

Bastian hat offiziell immer einen Dozenten oder Studenten dabei, der ihm beim Übersetzen hilft;  das ist mit dem Direktor abgesprochen.

 

Am Teacher Training College selbst gestaltet sich die Aufgabe die Bibliothek zu betreuen, kleine Workshops zu halten und die Dozenten zu unterstützen etwas schwieriger als gedacht.

Am meisten mangelt es zur Zeit an geeigneten zuverlässigen Dozenten, die die nötige Motivation haben, Dinge in Angriff zu nehmen und zu verändern. Leider gelang es uns nicht, ein Zeitkontingent von einem Dozenten als Partner fürs Projekt zu bekommen. Es bleibt schwierig ;-).
Aber wir bleiben dran. Wir waren nicht müde, immer wieder zu betonen, dass wir seitens der Dozenten und Lehrer konkrete Fragen zum Thema benötigen und uns als Vermittler von Informationen sehen. Die Fragen bleiben leider noch aus.


Erfreulich ist, dass Bastian ein Moped des Colleges nutzen darf. Das College befindet sich ja ca. 10 km außerhalb des Ortskerns von Luang Namtha. Einkaufen, Freunde treffen, der Weg zu den Grundschulen, vernünftige Internetanbindung, all dies fällt mit dem Moped natürlich viel leichter.

 

Bastian und ich telefonieren regelmäßig, als Diskussionsgrundlage dienen seine ausführlichen Wochenberichte.
Den nächsten Artikel hier auf unserem Projektblog "helfen-auf-reisen" wird wahrscheinlich Bastian schreiben, um persönlich von seinen Erfahrungen zu berichten.

Ich selbst freue mich schon sehr darauf.

 

10.12.2015

Integration

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Die soziale Integration ist eine der leichten Übungen unserer Projektarbeit.


Sowohl die Menschen vor Ort als auch Bastian sind wohl Musterbeispiele wie eine herzliche Aufnahme in einer fremden Kultur  gelingen kann.

Dass Bastian auch sehr neugierig und aufgeschlossen ist für alle kulinarischen Köstlichkeiten, macht mich fast ein wenig neidisch. Auch das berühmte "Feiern bei jeder Gelegenheit" der Laoten ist sehr hilfreich, um viele Menschen kennenzulernen.

In Luang Namtha gibt es eine kleine, überschaubare Gruppe von Ausländern, die für Hilfsorganisationen tätig sind, zu der jetzt auch Bastian zählt. Mit Rene und Christian war er in der 4. Woche auf einer Radtour unterwegs.
Wunderbare Bilder von der Tour gibt in der Galerie von Rene Rösler siehe link: Bastians erste Radtour in Laos (nicht verpassen).

 

 

Ein Traum ging für mich an meinem 50. Geburtstag in Erfüllung.

VIELEN DANK an alle, die dabei waren und mitgeholfen haben. Der Abend wird für mich unvergesslich sein; gleichzeitig war er sehr erfolgreich für das helfen-auf-reisen Projekt.

 

Wir erzielten an dem Abend einen Erlös von 2495,15 €.

Dazu kamen noch Überweisungen von 1733 €, die direkt dem Fest oder meinem Geburtstag zuzuordnen sind.

Ich habe als den Anteil für meinen 50. Geburtstagsfeier 2000 € dazugelegt.
Mit 2 tollen Bands, gutem Essen und Trinken, laotischen Köstlichkeiten , einer tollen Location, unzähligen Helfern und einem eigenen Organisationsteam bin ich bei über 200 Gästen günstig weggekommen ;-). No Comments!

SUMMA SUMMARUM ergibt das folgendes Ergebnis:

6228,15 € 

Vielen Dank noch mal an alle!




Eine der letzten Einkäufe für das kleine Haus, laotisch Kurs mit den Nachbarn, eine neue Frisur, spielen mit den Nachbarskindern und eine private Grillparty bei Freunden und neuen Wegbegleitern. Das war das erste entspannte Wochenende hier am Campus und wir haben jede Minute genossen.

 

17.10.2015

Bericht 1 Woche Vientiane

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Neben dem geplanten Sprachunterricht, hat sich noch einiges ereignet.

Am Montag gab es einen großen Empfang der von der deutschen Botschaft ausgerichtet wurde.

Gefeiert wurde 25 Jahre Deutsche Einheit, im größten Hotel vor Ort. 800 Personen, hauptsächlich Menschen die auf ganz Laos verstreut arbeiten. Eine super Gelegenheit um neue Kontakte zu knüpfen. Bastian konnte so auch fast alle "Weltwärtsler" in Laos kennenlernen und Adressen austauschen. Weltwärts ist der entwicklungspolitische Freiwilligendienst der GIZ (http://www.weltwaerts.de). Im Moment sind es 10 junge Menschen, die wie Bastian ein Jahr hier im Land helfen.

In dieser Woche hatten wir auch eine Audienz in der Deutschen Botschaft. Der deutsche

Botschafter Herr Grau hat erfahren welche Aufgaben wir uns im Norden des Landes gesetzt haben. Jetzt wird Bastian zu allen Veranstaltungen der deutschen Community eingeladen.

Das Leben in Vientiane steht in einem krassen Gegensatz zu dem in Luang Namtha (helfen-auf-reisen Projektstandort).

Wir konnten einen Kontakt zur Vientiane International School (VIS) herstellen. Der Leiter der Grundschule ist neu und war 10 Jahre an der Frankonian International School = Die Schule vor der in Erlangen immer die Maibachs parken. Wie stark der Unterschied zu allen Schulen hier im Land ist, ist schwer vermittelbar. Wir fanden dort einen sehr interessierten Leiter und für das Projekt offene Lehrer vor. Besprochen wurde, dass wir eventuell Materialen die dort übrig sind bekommen, als auch, dass Bastian einmal mit den Dozenten des Colleges vorbeikommen kann.

Eine Lehrerin und der Direktor werden uns auch in Luang Namtha besuchen kommen. Am Wochenende gab es an der VIS eine Art Schulfest an dem wir Somboun und Bounmy die Schule zeigten und die 3 Männer Zorbfootball spielten, unglaublich.

Sabine und Gerhard haben Bastian bei sich aufgenommen und ich war bei Ingrid untergebracht, die als Entwicklungshelfer hier arbeiten. Wir wurden mit viel Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft aufgenommen.

Bastian konnte das Nachtleben von Vientane kennengelernen und am letzten Sonntag kochte Ingrid noch den letzten Schweinebraten.

1 Woche Vientiane war interessant aber es hat mir auch definitiv gereicht. Dort ist für mich vieles so unwirklich. Vernissagen, Zorbball, Empfänge an denen es Bratwürste mit Sauerkraut gibt, Kaffee und Kuchen, Wein und die vermeintliche Creme de la Creme. Wer diese Stadt nicht verlässt verpasst die Ursprünglichkeit des Lebens in Laos. Pläne die in Vientiane am Schreibtisch geplant werden, können manchmal im Land nicht umgesetzt werden.

Was mich dort anzieht sind die herzerwärmenden Kontakte und die interessanten und anregenden Gespräche mit Ingrid und Konsorten. Dafür und zum strukturierten Laotisch lernen kommt man an der Hauptstadt nicht vorbei.

 

03.10.2015

Angekommen in Vientiane

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München - Abu Dhabi

Abu Dhabi - Bangkok

Minivan- Bahnhof- Gepäckaufbewahrung -Ticketabholung für den Nachtzug -Tuk-Tuk - Kao San Road - Massage - Tempel - Taxisuche- Trafficjam - Fußmarsch zurück Bahnhof = 7 Stunden in Bangkok

Nachtzug nach Nong Khai - Tuk-Tuk - Visa - Friendshipbridge- Mini Van ..... und schon saßen wir beim Frühstück in Vientiane. Ingrid (eine Entwickliúngshelferin des Weltfriedensdienstes) bei der ich diese Woche wohnen werde hat es  liebevoll für uns zubereitet.

 

Es lief alles sehr zügig und wir sind mit allem Gepäck, etwas müde angekommen.

Bastian wohnt bei Gerhard und Sabine diese Woche. Sabine ist auch Entwicklungshelferin und arbeitet bei der GIZ.

 

Programm nächste Woche hier in der Hauptstadt:

3 Stunden intensiv Laotisch lernen und 2-3 Stunden pro Tag detaillierte Einführung ins Projekt, Einrichten der Technik, Mobilnetz, Internet, Software und Erarbeitung gemeinsamer Strukturen für gute Zusammenarbeit.

Am Montag Abend sind wir zum großen Empfang des deutschen Botschafters eingeladen, der uns kennenlernen will.

Mittwochs ist ein Treffen mit allen laotischen Projektmitarbeitern geplant die gerade in der Hauptstadt weilen und eine Übergabe von Stipendiengelder für eine laotische Studentin.

Organisation und finanzielle Untertützung für einen Sprachkurs "Englisch" für Somboun der zur Weiterbildung  in der Hauptstadt ist.

ansonsten - Aerobic am Mekong - Fußball mit Entwicklungshelfern - Letzte Einkäufe von Dingen die im Norden von Laos schwer zu finden sind .....

ANKOMMEN in Laos.

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