Aktionen Laos 2015-2017 (27)

26.11.2015

Ein Haus am College

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Den Einzug und die Einrichtung des neuen Zuhauses von Bastian hatte ich zeitlich etwas unterschätzt.

In der ersten Woche haben wir uns im  Zuela Guesthouse einquartiert.
Ein Gespäch mit dem Direktor fand gleich in den ersten Tagen in Luang Namtha statt.
Er hatte sich im Juli bereit erklärt, für das freiwillige Jahr eine Unterkunft zur Verfügung zu stellen.

Neben den Studentenwohnheimen gibt es am Lehrercollege auch kleine Bambushütten für Dozenten, die am College arbeiten. Die Bambushütten stehen am Rande des Sportplatzes.

Im Gespräch mit Direktor Kamthon wurde klar, dass er sich nicht sicher ist, ob die Unterkunft "westlichen" Ansprüchen genügt und uns genehm sein würde. Das Haus ist eines der 4 ehemaligen Direktorenhäuser. Eins der 4 besten Häuser am Platz, aus "Stein", 2 Schlafzimmer, 1 Wohnraum, Küche und Bad. Was sollte uns da nicht genügen?

Also ging es zur Inspektion. Das Innenleben hat uns dann doch etwas überrascht.
Das Haus war eine Zeit lang unbewohnt und die minimale verbliebene Ausstattung war gewaltig abgewohnt.

Wir erklärten uns bereit, das Haus zu nehmen und nach unseren Vorstellungen herzurichten.

Frisch gestrichene Wände, einen sauberen Boden, dichte Moskitonetze, einen funktionsfähigen Abfluss, Betten, Tische, Stühle, eine Kochstelle, Geschirr, Kühlschrank, also eine komplette Grundausstattung musste organisiert werden.

Die "Grundreinigung" haben dann in 2 Stunden ca 30 Studenten vorgenommen. Bewaffnet hatten sie sich mit unglaublich viel Wasser, Strohbesen und ein paar Lappen. Der Anstrich wurde von 2 Dozenten ausgeführt, die nach den 2 Schlafzimmern etwas die Lust verloren hatten ....

Auf die Optik -  von Küche und Bad wird in Laos kulturell bedingt nicht so viel Wert gelegt. Ein frischer Anstrich in Bad und Küche stieß auf erstaunte Gesichter und Unverständis ....

Letztendlich hat alles fast 3 Wochen gedauert und wir waren viel mit Saubermachen, Renovieren und Organisieren beschäftigt.

Mir wurden neue Erlebnisse beschert und die Ekenntniss wie es sich anfühlt, ständig auf hilfsbereite Menschen angewiesen zu sein. Wir konnten uns schwer verständigen und die Zähigkeit mancher Verhandlungen schlug leicht auf die Stimmung. Wo findet man welchen Gegenstand und gibt es den hier überhaupt? Wer hat wann Zeit, wann ist der Pickup und der Fahrer vom College zur Verfügung, warum wird schon Abgesprochenes einfach wieder vergessen, hat man den richtigen Ansprechpartner.... die Liste ist sehr lang.
Ein Mensch in einem anderen Land mit anderen Sitten, Werteverständnis, ohne ausreichende Sprachkenntnisse, immer auf fremde Hilfe angewiesen .... das ist kein schöner Zustand. Wir bekamen gute Unterstützung vom College, das ist keine Frage. Aber trotzdem zog sich eine Suche nach einem einfachen Regal oder einem Hammer und Nagel zeitweise über Tage hin.

 

SCHÖN IST ES GEWORDEN!
Das einzige Haus am Platz mit warmer Dusche! Frisch gestrichen und einfach, aber nett eingerichtet, 2 Schlafzimmer, ein großer Gemeinschaftsraum, Kühlschrank, Gasherd ... und funktionierende Klimaanlagen für beide Zimmer.

Nach 4 Wochen konnten wir eine schöne Housewarming Party feiern und Bastians hat jetzt ein Zuhause am College.

 

Eine der letzten Einkäufe für das kleine Haus, laotisch Kurs mit den Nachbarn, eine neue Frisur, spielen mit den Nachbarskindern und eine private Grillparty bei Freunden und neuen Wegbegleitern. Das war das erste entspannte Wochenende hier am Campus und wir haben jede Minute genossen.

 

17.10.2015

Bericht 1 Woche Vientiane

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Neben dem geplanten Sprachunterricht, hat sich noch einiges ereignet.

Am Montag gab es einen großen Empfang der von der deutschen Botschaft ausgerichtet wurde.

Gefeiert wurde 25 Jahre Deutsche Einheit, im größten Hotel vor Ort. 800 Personen, hauptsächlich Menschen die auf ganz Laos verstreut arbeiten. Eine super Gelegenheit um neue Kontakte zu knüpfen. Bastian konnte so auch fast alle "Weltwärtsler" in Laos kennenlernen und Adressen austauschen. Weltwärts ist der entwicklungspolitische Freiwilligendienst der GIZ (http://www.weltwaerts.de). Im Moment sind es 10 junge Menschen, die wie Bastian ein Jahr hier im Land helfen.

In dieser Woche hatten wir auch eine Audienz in der Deutschen Botschaft. Der deutsche

Botschafter Herr Grau hat erfahren welche Aufgaben wir uns im Norden des Landes gesetzt haben. Jetzt wird Bastian zu allen Veranstaltungen der deutschen Community eingeladen.

Das Leben in Vientiane steht in einem krassen Gegensatz zu dem in Luang Namtha (helfen-auf-reisen Projektstandort).

Wir konnten einen Kontakt zur Vientiane International School (VIS) herstellen. Der Leiter der Grundschule ist neu und war 10 Jahre an der Frankonian International School = Die Schule vor der in Erlangen immer die Maibachs parken. Wie stark der Unterschied zu allen Schulen hier im Land ist, ist schwer vermittelbar. Wir fanden dort einen sehr interessierten Leiter und für das Projekt offene Lehrer vor. Besprochen wurde, dass wir eventuell Materialen die dort übrig sind bekommen, als auch, dass Bastian einmal mit den Dozenten des Colleges vorbeikommen kann.

Eine Lehrerin und der Direktor werden uns auch in Luang Namtha besuchen kommen. Am Wochenende gab es an der VIS eine Art Schulfest an dem wir Somboun und Bounmy die Schule zeigten und die 3 Männer Zorbfootball spielten, unglaublich.

Sabine und Gerhard haben Bastian bei sich aufgenommen und ich war bei Ingrid untergebracht, die als Entwicklungshelfer hier arbeiten. Wir wurden mit viel Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft aufgenommen.

Bastian konnte das Nachtleben von Vientane kennengelernen und am letzten Sonntag kochte Ingrid noch den letzten Schweinebraten.

1 Woche Vientiane war interessant aber es hat mir auch definitiv gereicht. Dort ist für mich vieles so unwirklich. Vernissagen, Zorbball, Empfänge an denen es Bratwürste mit Sauerkraut gibt, Kaffee und Kuchen, Wein und die vermeintliche Creme de la Creme. Wer diese Stadt nicht verlässt verpasst die Ursprünglichkeit des Lebens in Laos. Pläne die in Vientiane am Schreibtisch geplant werden, können manchmal im Land nicht umgesetzt werden.

Was mich dort anzieht sind die herzerwärmenden Kontakte und die interessanten und anregenden Gespräche mit Ingrid und Konsorten. Dafür und zum strukturierten Laotisch lernen kommt man an der Hauptstadt nicht vorbei.

 

03.10.2015

Angekommen in Vientiane

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München - Abu Dhabi

Abu Dhabi - Bangkok

Minivan- Bahnhof- Gepäckaufbewahrung -Ticketabholung für den Nachtzug -Tuk-Tuk - Kao San Road - Massage - Tempel - Taxisuche- Trafficjam - Fußmarsch zurück Bahnhof = 7 Stunden in Bangkok

Nachtzug nach Nong Khai - Tuk-Tuk - Visa - Friendshipbridge- Mini Van ..... und schon saßen wir beim Frühstück in Vientiane. Ingrid (eine Entwickliúngshelferin des Weltfriedensdienstes) bei der ich diese Woche wohnen werde hat es  liebevoll für uns zubereitet.

 

Es lief alles sehr zügig und wir sind mit allem Gepäck, etwas müde angekommen.

Bastian wohnt bei Gerhard und Sabine diese Woche. Sabine ist auch Entwicklungshelferin und arbeitet bei der GIZ.

 

Programm nächste Woche hier in der Hauptstadt:

3 Stunden intensiv Laotisch lernen und 2-3 Stunden pro Tag detaillierte Einführung ins Projekt, Einrichten der Technik, Mobilnetz, Internet, Software und Erarbeitung gemeinsamer Strukturen für gute Zusammenarbeit.

Am Montag Abend sind wir zum großen Empfang des deutschen Botschafters eingeladen, der uns kennenlernen will.

Mittwochs ist ein Treffen mit allen laotischen Projektmitarbeitern geplant die gerade in der Hauptstadt weilen und eine Übergabe von Stipendiengelder für eine laotische Studentin.

Organisation und finanzielle Untertützung für einen Sprachkurs "Englisch" für Somboun der zur Weiterbildung  in der Hauptstadt ist.

ansonsten - Aerobic am Mekong - Fußball mit Entwicklungshelfern - Letzte Einkäufe von Dingen die im Norden von Laos schwer zu finden sind .....

ANKOMMEN in Laos.

30.09.2015

Schön wars

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Das Benefizfest ist vorbei.
Bilder und ein kleiner Bericht folgen!

Bastian und ich werden jetzt erst mal nach Laos aufbrechen. Morgen früh gehts los und am 3. Oktober sollten wir Laos erreichen. Hier ist jetzt also wieder Platz für den aktuellen Reisebericht.

 

Abfahrt ist/war 8 Uhr in Lauf!

 

07.09.2015

Benefizfest für Laos

geschrieben von

Das Programm hier in einer Bildergalerie

 

 

Jetzt hoffen wir noch auch viele interessierte Gäste.

Eine Vorabanmeldung hilft uns noch ein wenig besser zu planen.
Aber auch ein spontaner Besuch ist willkommen.

 

Geplanter Zeitablauf:

18:30 Einlass

19:00 Begrüßung

19:05 Kugler und Waloschik

Virtuoses Gitarrenspiel trifft auf einen außergewöhnlichen Bass

19:35 Nach Laos geht es auf Gleis 3

Das Projekt Helfen-auf-Reisen in Geschichten und Bildern

20:20 Hans Hans Hans und Hans

Fränkische Kabarettmusik und kriminelle Lieder

20:40 Versteigerung

Vom Ausflug in den Wald bis zur Übernachtung in Laos

21:00 Kulturgruppe Laos

Wie klingt eine Khaen und wie hört sich Musik aus Laos an

21:15 Bierverkostung mit Michael Schmitt

BeerLao meets Wiethaler, begrenzte Teilnehmerzahl 

 

Durch den Abend führt Poetryslammer Maximilian Schulle

 

Flyer und kleine Plakate in A6, A5 und A4 gibt es hier zum Download . Einfach ausdrucken, weitergeben oder aufhängen.

Ich freue mich über möglichst viele interessierte offene Menschen.

DANKE FÜR DIE MITHILFE !!!!

Es ist für mich immer noch eine  unglaubliche Mitteilung:

Die Arbeit am College, dass Einrichten unserer Lehrerwerkstatt und das hartnäckige Bereitstellen von ansonsten für Laoten unerreichbaren Informationen, hat deutliche Erfolg im Bereich der mathematischen Ausbildung  gezeigt.

Durch mein zwar stets kurzes aber konsequentes "immer wieder Auftauchen", haben Dozenten und Direktor großes Vertrauen gewonnen.

Sie sind jetzt so motiviert dass sie es wagen "Herstellen und Arbeiten mit Lernmaterial" in die Aus- und Weiterbildung der Lehrer zu integrieren.
Ein Extrakurs mit Extrazeit, um den laotischen Grundschul-Lehrplan besser vermitteln zu können.

 

Mein Gefühl hat mich nicht im Stich gelassen und es ist ein Grund zu feiern.

Aber damit einher kommt auch eine große Verantwortung.

Wenn es am College für angehende Lehrer einen Kurs zum schülerorientierten Unterricht geben soll, reicht das Wissen nicht das ich bisher an Informationen vermitteln  konnte.

Der Schlüssel zum derzeiten Erfolg lag in der praxisorientierten Arbeit und der privaten Verbindung, die das Projekt schafft, da bin ich mir sicher.

So soll es auch bleiben, klein und überschaubar.

 

DIE FAKTEN SIND:

Ich werde diese Verantwortung gerne annehmen.

Bastian Hennig  hat mir nach seiner 5 jährigen Erzieherausbildung seine Hilfe angeboten und wird ab Oktober 2015 das Projekt vor Ort unterstützen.

Das College stellt kostenlos eine schöne Räumlichkeit am Campus bereit.

Ich werde Bastian ab 1. Oktober in seinem ersten Monat nach Laos begleiten, Bastian bleibt dann ein Jahr in Asien.

Seine Aufgabenliste ist lang, abwechslungsreich und spannend.

In der Mitte und am Ende seines Aufenthalts möchte ich wieder für 1 Monat vor Ort sein, alles andere soll von zu Hause aus betreut und unterstützt werden.

Um das Projekt weiterhin so schlank zu halten, benötigen wir unkomplizierte finanzielle und fachliche Unterstützung sowie Vertrauen.

Das Projekt ist für die nächsten 3 Jahre veranschlagt und hätte neben privaten Spenden auch gerne eine verlässliche Projektpatenschaft.

Benefizveranstaltungen und Ideen zur Spendengenerierung sind willkommen.

Es soll weiterhin keinen zähen und geldverzehrenden Verwaltungsapparat geben.

Spenden sind durch die Zusammenarbeit mit der Deutsch Laotischen Gesellschaft e.V. steuerlich absetzbar und kommen mit dem Verwendungszweck "helfen-auf-reisen" 100% dem Projekt zugute.

 

10.08.2015

Erfolgsbericht August 2015

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Der Workshop war ein Erfolg , wir hatten  53 dauerhafte Teilnehmer, die im Anschluß ein Zertifikat bekamen:

  • 12 Dozenten
  • 26 Grundschullehrer aus  verschiedenen Schulen
  • 7 Mentoren, die in ländlichen Gegenden die Lehrer bei der Arbeit unterstützen
  • 8 Dorflehrer aus dem Projekt von "plan international", diese hatten teilweise eine Tagesreise hinter sich
  • kurzzeitig eine Gruppe von 30 Studenten
  • zusätzlich waren temporär noch unglaublich geduldige 1te Klasse-Schüler und der dazugehörige Lehrer dabei.

Es wurden neue Lehr- bzw. Lernmaterialien demonstriert, erläutert, erprobt, erlebt und dann mit günstigen Mitteln, die vor Ort vorhanden waren, hergestellt.

13 Dorfschulen konnten zum Schluß mit diesen Materialien ausgestattet werden.

 

1 Dorfschule im Oudomsay District wurde besucht.
(Ban Oudom primary school Head teacher: Mr Xueay Xayvongchit)

Wir hatten eine lange Diskussion mit Direktor, Bürgermeister  und den Lehrern, um die Spendengelder der Grundschule Hersbruck sinnvoll und effektiv zu überbringen.
Es wurden Stifte, Lernmaterial, Lernposter und Bastelmaterial überbracht.


In dieser Schule stellt der Mangel an vernünftiger Kleidung von Kinder aus den ärmsten Familien ein Problem dar.

Die Kinder kommen nicht mehr in die Schule, weil sie sich schämen, keine Schuluniform zu tragen.

Die Lehrer konnten uns eine Liste erstellen auf denen Namen und Göße der Kinder vermerkt sind; es waren 25 an der Zahl.
Also gibt es im September für diese Kinder Hemd, Hose/Rock und Schuhe. Ken kümmert sich darum und wir werden ein Bild davon erhalten. Kostenpunkt 230 Euro, also unter 9 Euro pro Schuluniform mit zwei Hemden und Schuhen. Es gibt 3 Qualitäten wir haben uns für die Mittlere entschieden.

Desweiteren hat es noch an Stühlen gemangelt, so dass 3 bis 4 Kinder teilweise auf 2 kleinen Hockern sitzen mussten.

Für 300 Euro werden noch die fehlenden Stühle besorgt, dazu habe ich das Budget dann noch mit anderen Spendengeldern aufgestockt.

Wir konnten den Lehrern auch ein einfaches Rechenmaterial vorstellen und wir hoffen, sie stellen Rechenketten für die neuen Erstklässler her.

 

Hier sind Bilder von der Übergabe durch Ken an der Schule Anfang September.

 

Doris+Lisa Projektarbeit Laos Juni 2015!

 

In der ersten Woche haben wir gemeinsam mit den Lehrern am TTC einen Workshop vorbereitet.

 

Wir hatten viele Begegnungen mit interessanten Menschen, Berufen und Lebesgeschichten.

Mit den Spendengeldern der Hersbrucker Schüler ging es an eine Grundschule.

 

5 Tage verbrachten wir mit einer Art Sightseeing und Besorgungstour, nach Hongsa, nach Luang Prabang und nach Non Kwiaw.

 

Zurück am College haben wir die letzten Vorbereitungen für den großen Workshop getroffen

Der Workshop war ein Erlebnis für sich und fand am 18. und 19.Juni statt.

 

Nach einem schönen Verabschiedungsritual ist Lisa dann wieder Richtung Heimat gefahren.
Mir blieb noch Zeit den Materialraum mit den Dozenten besser zu organisieren um dann in die Hauptstadt Vientiane zufahren.

Dort war das Augenmerk auf Begegnungen und Erfahrungsaustausch mit langjährigen Entwicklungshelfern und Projekten.

 

Es waren entspannende und spannende Tage mit ausgiebigen Gesprächen, neuen Anregungen, bestätigenden Gedanken und guten Ratschlägen.

 

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Diese werden mit Sicherheit alle in die weiteren Planungen mit einfließen.

Auf dem Bild ich und Ingrid die für den Weltfriedensdienst und Glad in Vientiane arbeitet.

 

13.06.2015

Lisas erste Eindrücke von Laos

geschrieben von

Kaum über die Grenze wurden wir direkt mit der für mich hier typischen Herzlichkeit von zwei Lehrern des TTC abgeholt und nach Luang Namtha gebracht. Am nächsten Tag haben wir uns dann alle zusammen direkt an die Arbeit gemacht: Daeng, den ich unseren Hero nenne, da er uns super umsorgt und sich gleichzeitig noch um viele organisatorische Sachen kümmert; Samboun, Sai, Thanou und Aelaeng. Dabei geht es mal ziemlich schleppend voran und dann plötzlich ganz schnell. Alle sind mit Herz und Seele dabei und besonders gut gefällt mit das freundschaftliche Verhältnis zwischen allen, das durch Doris geschaffen wurde. Die Atmosphäre ist einfach wunderbar! Und es wird viel zusammen gelacht. ;-)

Neben der Arbeit habe ich dank der vielen Freunde von Doris auch die Gelegenheit gehabt, einen kleinen Einblick in das laotische Leben zu bekommen. Indigo Blau wird zum Beispiel wie auf dem Titelbild sichtbar hergestellt - aus der Pflanze, hochgehalten von Daeng.

Gastfreundlichkeit ist eine Selbstverständlichkeit in Laos und so wird selbst mit dem Direktor der Schule und dem Headman des Dorfes Beer Lao getrunken (natürlich ZWEI Runden) und Witze gemacht.

Bei Ken durften wir spontan auf dem Weg nach Hong Sa eine Nacht übernachten und haben mit seiner Familie gegessen und beim Fischfüttern ein wenig geholfen.

Mein erster Eindruck ist, dass die Laoten das Leben mit viel Gelassenheit meistern. Beim Essen bin ich noch zwiegespalten. Es gibt super leckere Sachen, wie die Mangosteen. Aber an anderes trau ich mich einfach nicht dran... Beeindruckend sind die scheinbar endlosen Weiten an Landschaft und Feldern, an denen ich mich trotz langer Fahrten nach Oudomxay und Luang Prabang noch nicht satt gesehen habe. Ein Highlight war natürlich die Landschaft um Hong Sa vom Elefanten aus zu sehen.

 

Ich freue mich auf noch weitere neue Erfahrungen und hoffentlich einen sehr erfolgreichen Workshop am Ende meines Aufenthalts!

 

PS: Hier tragen die MÄNNER bauchfrei, wenn es ihnen zu heiß wird....

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