05.02.2009

Hilfsaktion Nr 2

27.Januar bis 30.Januar 2009

Erster Bericht an die Helfer,

Hallo aus Laos

heute kommt endlich mal ein kleiner Bericht von der Hilfsaktion Nr 2 hier in Laos.

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Nachdem wir in Luang Namtha den Laptop und die Digicam an die Teachertrainigschool gegeben haben,
ging es mit dem Bus nach Oudomxay.
 
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Was hier noch so froehlich aussieht, erwies sich aber als grosser Fehler.
Nie die letzte Reihe im Bus nehmen!!!
 
 
In Oudomxay trafen wir Ken, den wir sofort fuer unser Vorhaben begeistern konnten.
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Warum er der Richtige war ?... erzaehlen wir zu Hause.
 
Also ging es am naechsten Morgen auf den Markt,
Hefte, Lineale und Buntstifte einkaufen.
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Die naechste Etappe nach Muang Khoua wurde wir auf dem Rad zurueckgelegt.
 
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...
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unterwegs ...
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Am Abend waschen mit den Dorfbewohnern im Fluss, ganz schoen kompliziert mit Sarong.
 
Sehr zu unserer Verblueffung waren wir erst die zweiten Farangs (so heissen hier alle Weissen) die in dem dorf genaechtigt haben.
Ken erklaerte, dass wir fuer jeden Schueler der Dorfschule Stifte und Hefte mitgebracht haben.
Zu unserer Ueberraschung wurde am Abend fuer uns ein traditionelles Basi veranstaltet.
Es war eine grosse Ehre die uns Glueck und Gesundheit bescheren soll.
 
Dass ausgerechnet ein Hahn geschlachtet wurde, bereitete vor allem Doris Gewissenskonflikte.
Hals und Kamm gelten hier als Delikatesse und selbstverstaendlich erhielten Ken und wir die besten Stuecke.
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dazu gab es Schnaps und fermentierten Reiswein.
 
 
Der zentralen Punkt der Basi war das Anbringen von weissen Baendern an unsere Handgelenke.
Jeder einzelne des Gemeinderats wuenschte uns in der Sprache der Khmu fast singend Glueck, Gesundheit und gute Geister, die uns begleiten sollen.
 
Im Haus des Buergermeisters wurde an diesem Abend viel diskutiert, lauthals gelacht, aber auch sehr oft nachdenklich geschwiegen. Die Bewohner wollten unbedingt verstehen, warum wir so dumm sind in der Hitze mit dem Rad zu fahren und nicht den Bus zu nehmen.
 
Ken war ein perfekter Uebersetzer.
Ueber ihn liessen wir von Euch schoene Gruesse ausrichten, die wir unbedingt zurueckgeben sollen.

Zu spaeter Stunde wurde auch gesungen, das einzige Liedgut aus der Heimat das uns spontan von zu Hause eingefallen ist war: "Schau hi da ligt a doder Fisch im Wasser...."  .... aber es kam inklusive Uebersetzung gut an. 
 
Das ist uebrigens der Chairman des Dorfes:
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als Uebernachtungsplatz haben Sie uns ihr Schlafzimmer ueberlassen,
da wir aber Muehe hatten vor lauter Reiswein den Rueckweg dorthin zu finden, leider kein Foto davon. 
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Am naechsten Morgen 
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waren alle Kinder in der Schule, obwohl gerade Ferien waren.
 
Das erste Gefuehl als wir am naechten Morgen vor den Schuelern, der Lehrerin und den Dorfaeltesten standen, laesst sich ganz leicht ausdruecken.
Es war uns zutiefst peinlich.
 
Wir hatten fuer die Kinder am Markt fuer etwa 30 Euro eingekauft 260 Hefte. Lineale und ein Klassensatz Buntstifte. Zu dieser Zeit hatten wir nach unserem Ermessen schon das vielfache von den Dorfbewohnern erhalten.
 
Jedes Kind wollte das Geschenk persoehnlich entgegennehmen und ganz wichtig war wiederholt der Gruss an unserere Freunde zu Hause.
 
 
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Es war eine Riesenfreude, denn kaum ein Kind hatte vorher einen Stift oder ein Heft besessen.
Damit die Hefte nicht dreckig werden, wurden sie fein saeuberlich in den Bambuszaun gesteckt.
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Wir baten die Kinder uns ein Pausenhofspiel zu zeigen, damit wir es zu Hause unseren Kindern zeigen koennen.
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Es  war eine Mordsgaudi fuer alle.
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Dann hies es wieder in den Sattel und noch 64 km bis nach Muang Khoua.
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Vorbei an Goldwaeschern...
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und Fertighausbaussteinen...
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Das Bild von unserem Badezimmer in Muang Khoua wollten wir euch allerdings nicht vorenthalten.
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Einen zweiten Klassensatz Stifte und Hefte liessen wir in Muang Khua bei Set einem Englischlehrer. Der Kontakt kam ueber Irene Heine, die wir spaeter in Luang Prabang noch treffen sollten.
 
...... am naechsten Morgen ... auf gehts per Boot nach .....
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ihr werdet sehen.....
 
Gruesse Doris und Norbert 

 

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