25.02.2012

Saynaboury abseits der Hauptreiseroute

In Luang Prabang haben wir Irene Heine getroffen. Für den Verein Freunde Laos e.V. haben wir in Banchandai Gelder für den Kindergartenbau überbracht. Wir kennen Irene seit unserem ersten Laos Aufenthalt (2009) und sind mit ihr unseren gemeinsamen laotischen Freund Ken besuchen gefahren. Ken arbeitet jetzt beim GIZ (Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) in Saynaboury, er ist hat gerade seine erste Arbeitswoche hinter sich. Ken hat den begehrten Job bekommen obwohl er keine akademischen Voraussetzungen hatte wie die anderen Bewerber. Wir glauben, er hat die Verantwortlichen vom GIZ einfach plattgequatscht und mit seiner extrem erfrischenden Art begeistert.

Saynaboury, mit der gleichnamigen Hauptstadt, ist eine Provinz in der es sehr wenig Tourismus gibt, wohl auch wegen der schlechten Verkehrsanbindung. Hier ein paar Bilder, die im Kontrast zu den Flussbildern stehen. Wasserfall und Reisfelder sind hier willkommene Augenweiden, wenn auch nur kurz, denn der Dschungel ist hellbraun vom Straßenstaub, die Bewohner der Dörfer auf der Strecke dürten die ein oder andere Staublunge aufweisen. Im öffentlichen Bus ist man auf der ca. 4 stündigen Reise durchgeschüttelt + sandgestrahlt + gepudert. 

Das Treffen mit Ken war wieder mal sehr lustig. Am Abend gab es laotisches Fondue und nach einem gemeinsamen Frühstück ging es wieder zurück nach Luang Prabang.

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